Chronik
Die 50er Jahre - Stabilität und Erfolg stellen sich ein
Im Jahr 1955 traten die Mitglieder Richard und Karl Heinz Margeit dem Verein bei. Daß die Aufnahme speziell von Richard Margeit für den Spielmannszug einmal sehr wichtig sein würde, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand erahnen.

Die höchste Punktzahl in der 1. Klasse mit und ohne Pauke
Der Spielmannszug 1950 war schon Mitte der 50er Jahre längst zu einem festen Begriff für Qualität und Leistungsstärke auf allen Wettstreiten in Nah und Fern geworden.
Mitverantwortlich für diese Erfolge waren in erster Linie die damaligen Übungsleiter: Ernst Nöh (Flötisten) und Fritz Schenk (Trommler). Auch mit Helmut Schöler war ein Tambourmajor zur Stelle, der auf Wettspielen nur sehr schwer zu bezwingen war.
In dieser Zeit formte sich das „Gesicht“ des Vereins von Jahr zu Jahr. Der Wahlmodus des „halben Vorstands“ für jeweils 2 Jahre wurde eingeführt, eine zweite Lyra wurde angeschafft, und auch der Kassenbestand konnte sich für damalige Verhältnisse durchaus sehen lassen.

Zudem war der Verein bei allen wichtigen Veranstaltungen und Anlässen wie zum Beispiel beim Konzert zugunsten des Baus der Dreisbachhalle im Juli 1956 dabei.
Ein echtes „Highlight“ der 50er Jahre war der Wochenendausflug im Jahr 1959 zum Sängerwettstreit nach Bottenhorn. Der Chronist vermerkt, daß es dem Verein auch hier gelungen ist durch seine guten Leistungen Freunde zu gewinnen.
Im gleichen Jahr wurde übrigens die Dreisbachhalle ihrer Bestimmung übergeben. Zur offiziellen Einweihung am 8. August 1959 fanden sich alle Dreis-Tiefenbacher Ortsvereine zusammen, um diesem Anlaß einen würdigen Rahmen zu geben.
Am 31. Dezember 1956 konnte der Verein die Mitgliederzahl von 66 Personen verkünden. Ein Mitglied sei an dieser Stelle besonders erwähnt. Es handelt sich um den Spielkamerad Paul Decker, der in diesen Jahren seiner „komponistischen Ader“ freien Lauf ließ und dem Spielmannszug viele von ihm überarbeitete Kompositionen zur Verfügung stellte.
