Chronik
Neu strukturiert in die 80er Jahre
Die begonnene Jugendarbeit wurde auch Anfang der 80er Jahre mit Erfolg fortgeführt. So konnte der Mitgliederstand auch 1981 mit 105 Mitgliedern konstant gehalten werden.
Im gleichen Jahr wurde auch der Beschluß gefaßt, den Spielmannszug ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Fortan durfte sich der Spielmannszug „e.V.“ nennen.

stets ein gutes Bild ab
Nachdem die Uniformierung wie bereits berichtet auf den neuesten Stand gebracht war, begannen die Überlegungen neue Trommeln anzuschaffen, da die alten Instrumente doch in die Jahre gekommen waren.
1981 fand erstmals ein Dorfgemeinschaftsfest unter Mitwirkung aller Dreis-Tiefenbacher Ortsvereine statt. Im Bereich der Dreisbachhalle wurde für alle Generationen ein buntes Programm angeboten, welches von den Dreisber Bürgern gern angenommen wurde. Der Spielmannszug 1950 war an den verschiedenen Plätzen mit einigen Ständchen zur Stelle.
Nachdem Helmut Schöler zwischenzeitlich in das Amt des Tambourmajors zurückgekehrt war, wechselte die Stabführung im Jahr 1983 erneut. Helmut Schöler gab den Stab in die Hände von Heinz Schneider, der nun die Formation der Spielleute anführte.
Im Juni 1983 fand eine Veranstaltung in Dreis-Tiefenbach statt, die den meisten noch gut in Erinnerung geblieben ist. Im Rahmen des Schützenfestes fand in den frühen Morgenstunden des 12. Juni ein Wecken beim Schützenkönig Hermann Schulte im Hüttseifen statt. Von dort aus zog der Spielmannszug bis in die Seelbach. Weitere Ständchen wurden an diesem Morgen gebracht, und die Spielleute waren schließlich froh in der Seelbach angekommen zu sein.

am 22. Oktober 1983
im Franziskushaus Dreis-Tiefenbach
Die offizielle Verabschiedung von Helmut Schöler als Tambourmajor fand am 22. Oktober 1983 im Franziskushaus statt. Hier fanden sich die ehemaligen Aktiven des Vereins zusammen, um unseren Helmut mit einem Ständchen zu überraschen, daß er natürlich selbst dirigierte. Eine weitere Überraschung gelang dem Spielmannszug St. Josef, der ebenfalls an diesem Abend mit einem Ständchen überraschte, um so die Verbundenheit beider Vereine unter Beweis zu stellen.
Die Ernennung zum Ehrentambourmajor während der Jahreshauptversammlung 1983 war für Helmut Schöler eine weitere Ehrung in seiner Laufbahn als erfolgreicher und beliebter Stabführer.
Zu den musikalischen Highlights der 80er gehörte neben dem Freundschaftstreffen in Oerlinghauserheide, das 40jährige Bestehen des Schützenvereins Herzhausen, das mit dem stimmungsvollen großen Zapfenstreich zu nächtlicher Stunde abgerundet wurde.
1984 fand auch das 75 jährige Bestehen des Radfahrvereins statt. Aus diesem Anlaß wurde ein Straßen-Radrennen in Dreis-Tiefenbach durchgeführt. Selbstverständlich durfte der Spielmannszug auch hier nicht fehlen.
Einen letztmaligen Wechsel der Stabführung gab Spielmannszug auf der Jahreshauptversammlung am 13. April 1985 bekannt. Mit Wirkung zum 1. April 1985 übernahm Siegfried „Sibbi“ Henrich die Stabführung, die er bis heute in seinen bewährten Händen hält.
Die Anzahl der Auftritte in den 80 er Jahren häuften sich, und der Verein hatte reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen. An dieser Stelle sei nochmals ausdrücklich auf die Jugendlichen des Vereins hingewiesen, ohne die der Verein eine solche Vielzahl von Veranstaltungen sicherlich nicht bewältigt hätte.
1985 wurde erstmals der heutige Dorfpokal ausgetragen. Es fand aus diesem Anlaß ein Hobby-Fußballturnier statt, bei dem auch der Spielmannszug angetreten war. Leider verloren die tapferen Kicker gegen die Thekenmannschaft der „Dreisber Prellböcke“ mit 0 : 4 und schieden so frühzeitig aus.
Beim großen Treffen der Spielmannszüge und Musikkapellen, im „Oberen Schloß“ von Siegen wurde der neue Stabführer Siegfried Henrich erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Im Sommer 1985 spielte der Verein im „Holyday Park“ in Hassloch in der Pfalz. Dies war ein Vereinsausflug, der besonderen Art, zumal Auftritt und Freizeit im Park optimal unter einen Hut gebracht werden konnten.

Der erste „karnevalistische Auftritt“ des Spielmannszuges fand im Jahr 1987 statt. In Begleitung der Schützenbruderschaft von Irmgarteichen ging die Fahrt nach Stolberg bei Aachen, wo der Verein an der dortigen Karnevalssitzung teilnahm. Aber auch die hiesige Karnevalsveranstaltung der Irmgarteichener Schützen wurde vom Spielmannszug in farbenfrohen Kostümen mitgestaltet.
Nach langer Wettstreitpause nahm der Spielmannszug wieder an einem Wettstreit teil. Dieser wurde vom Spielmannszug St. Josef in Dreis-Tiefenbach ausgetragen. Die Mannschaft startete in der A-Klasse und konnte als „Neuling“ mit seiner jungen Truppe ein beachtliches Ergebnis erzielen.
Einen schweren Schlag mußte der Verein am 14. November 1987 verkraften. An diesem Tag verstarb der damalige Vorsitzende und Ehrenstabführer Helmut Schöler. Die kommissarische Führung des Vereins übernahm der damalige 2. Vorsitzende Richard Margeit, bis zur Jahreshauptversammlung im Jahr 1988. Richard Margeit war es dann auch, der im Jahr 1988 die Wahl zum ersten Vorsitzenden annahm und somit die Geschicke des Vereins lenkte. Stellvertretender Vorsitzender wurde Jürgen Pülm.
Im gleichen Jahr stellte sich der Verein dem Wettstreit in Aue. Leider hatte die Truppe einen rabenschwarzen Tag erwischt, und so kam es, daß nur ein sechster Platz am Ende heraussprang.
Mehr Grund zur Freude gab es jedoch im Februar 1989, als der Verein während des Rosenmontagszuges in Stolberg bei Aachen die Jecken in Schwung brachte.
Mit den Jahren wurde auch das Planen und Durchführen von Vereinsausflügen erweitert und ausgebaut. Im Schwarzwald konnte sich der Verein 1989 über drei Tage hin austoben und manche frohe Stunde verleben. Die Geselligkeit im Verein wurde stets durch solche Fahrten gefestigt.
