Märsche

Alte Kameraden

Der Marsch Alte Kameraden wurde ca. 1889 von dem Militärmusiker Carl Teike in Ulm komponiert. Angeblich soll der vorgesetzte Kapellmeister seinem Untergebenen Teike damals nach Überreichen der Noten gesagt haben: „Märsche haben wir genug. Den werfen Sie mal in den Ofen!“ Der Marsch wurde nicht verbrannt, sondern avancierte zu einem der populärsten und meistgespielten deutschen Militärmärsche. Auch im Ausland erfreut sich der Marsch großer Beliebtheit und durfte so nach 1945, als das Spielen deutscher Märsche ansonsten untersagt war, als einziger deutscher Marsch auch weiterhin gespielt werden.

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Preußens Gloria

Preußens Gloria (Armeemarsch Nr. 240) ist ein berühmter deutscher Marsch des 19. Jahrhunderts. Komponist war Musikdirektor Johann Gottfried Piefke (1817 - 1884) vom 1. Brandenburgischen Leibgrenadierregiment Nr.8 in Frankfurt a.d. Oder.

„Preußens Gloria“ entstand 1871 nach dem Sieg Preußens und seiner Verbündeten über Frankreich, der zur Gründung des deutschen Kaiserreiches geführt hatte. Zur Siegesparade der zurückgekehrten Truppen wurde der Marsch in Frankfurt a. d. Oder uraufgeführt. Da Piefke ihn danach nur zu besonderen Anlässen aufführen ließ, blieb der Marsch lange Zeit der breiten Öffentlichkeit unbekannt. Erst 1909 tauchte wieder ein Manuskript des fast vergessenen Stückes auf und wurde vom Armee-Musikinspizienten Prof. Grawert bearbeitet. Kurze Zeit später wurde er in die Sammlung preußischer Armeemärsche aufgenommen.

Heute ist „Preußens Gloria“ wohl der populärste deutsche Heeresmarsch, er wird in der Bundeswehr häufig zu öffentlichen Anlässen, vor allem bei Staatsbesuchen, gespielt. Er zählt aber auch zum Standardrepertoire vieler ausländischer Militärmusiken. In Deutschland wird er aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades auch häufig von Laienblasorchestern intoniert.

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Laridah Marsch

Diesen Marsch komponierte der Musikmeister des Musikkorps des 1. Infanterieregiments in München, Max Hempel, im Jahre 1918 in Frankreich, wo er von 1914 bis 1918 als Musikmeister an der Westfront tätig war. Der Marsch geht zurück auf eine altenglische Melodie des Liedes "Larida" und ist sein bekanntestes Werk.


Brucker Lagermarsch

Komponiert wurde dieser Marsch von Militär- und Zivilkapellmeister Johann Nepomuk Král.

Feldzeugmeister Benedek war - vor und nach der Schlacht von Königgrätz - derart hochgeschätzt, dass ihm vier Märsche gewidmet wurden. Einer davon ist der „Brucker Lagermarsch“.

Benedek hatte (ebenso wie Feldzeugmeister Mollinary) eindringlich und wiederholt die Anlage eines Truppenübungsplatzes gefordert, der groß genug für Brigadeübungen sein sollte. Er hatte dafür sogar Bruckneudorf vorgeschlagen. 1866 (allerdings nach Königgrätz) wurde das Brucker Lager tatsächlich angelegt. Es erhielt im Bundesheer der Zweiten Republik den Namen Benedek-Kaserne.